(Don't) touch

(Don't) touch thematisiert das Anfassen von Exponaten in einer Ausstellung. Dafür etwickelte ich ein Wearable Interface als Schnittstelle zum VR-Game in Form eines Handschuhs. Über Berührung mit der Haut wird das Game gesteuert.(Don't) touch ist ein VR-Game und funktioniert in Verbindung mit einem Handschuh, welcher mit entsprechender Sensorik ausgestattet ist.

Die Idee beruht auf eine persönliche Erfahrung über die Zugänglichkeit von Exponaten in einer Ausstellung. (Don't) touch ist ein Ansatz Haptik in VR zu integrieren und Berührungsimpulse in einer Umgebung, die sonst keine haptischen Reize bietet zu fördern.

Entstanden ist das Game im Wintersemester 2020 an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle im Semesterprojekt "PlayYourSelf" und wurde betreut durch Prof. Jonas Hansen, Jana Reinhard und Friedrich Hanisch.

Das Game wurde nominiert für den DIVR Science Award in der Kategorie "best concept" auf dem Places Festival in Gelsenkirchen. Im Rahmen der Preisverleihung wurde das Game zwei Tage lang für Zuschauer des Festivals im Wissenschaftspark erfahrbar gemacht.



Spielbeschreibung:

Man findet sich in dem Spiel in einem Ausstellungsraum wieder und entdeckt verschiedenste Exponate, alles ist geometrisch gehalten und erinnert entfernt an Spielzeuge wie Bauklötze. Die Funktionen und Eigenschaften der Exponate sind verborgen, nur das Anfassen kann einen Hinweis darüber geben. Eine innere Stimme kommentiert während des Spiels die Gedankengänge der SpielerInnen. Aber Achtung man steht unter Beobachtung! Denn in dieser Ausstellung gibt es eine Aufsichtsperson, diese behält dich im Auge und erinnert gern daran: Bitte nicht anfassen! - Das Anfassen von Exponaten ist nicht gestattet.

Prototyp Tracking-Handschuh

Screenshot aus dem Game

Screenshot aus dem Game

Nominierung für DIVR Science Award in der Kategorie "best concept"

Ausstellung auf dem Places Festival in Gelsenkirchen

Überarbeiteter Prototyp für den DIVR Science Award

Überarbeiteter Prototyp für den DIVR Science Award